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Wandern mit Kindern auf dem Deutsch-Luxemburgischen Felsenweg

Die Südeifel mit ihrer Nähe zur luxemburgischen Grenze hat viele reizvolle Landschaften zu bieten, die zum Wandern einladen. Besonders gut gefallen hat uns die Wanderung entlang des Deutsch-Luxemburgischen Felsenwegs.

Bevor es losgeht, erobern die Kinder dieses Holzschiff.
Nun geht es zur ersten Attraktion.

Das erste Highlight dieser Route, ist der Felsenweiher in Ernzen. Der kleine Weiher wurde inmitten von Felswänden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt und sollte als Karpfenteich dienen. Stattdessen ist dieser romantisch verwunschene Ort mit seinen Brücken und Nieschen zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.

Was für ein verwunschener Ort!
Ein paar Infos über die Entstehung des Weihers.
Die kleinen Brücken waren leider nicht zugänglich. Die Kinder wären gern dort entlangspaziert.
Dafür kann man den Felsenweiher auch von unten durch diese kleine Höhle betrachten.

Wir folgen nun der Wegführung durchs Gutenbachtal. Es geht vorbei an kleineren Felsformationen durch einen schönen Waldabschnitt.

Felsen säumen den Weg.
Die Kinder wollen den Felsen am liebsten sofort erklimmen.
Auf der anderen Seite plätschert der Gutenbach.
Schließlich überqueren wir den Bach und halten uns links.
Nun geht der Weg stetig bergan.

Nach diesem kleinen Aufstieg, bietet eine Bank mit Ausblick in die Schlucht eine Möglichkeit für eine Verschnaupause. Die haben wir auch genutzt.

Danach folgt der Einstieg in den Felsenweg – dem spannendsten Teil der Strecke.
Luxemburger Sandstein so weit das Auge reicht.
Links von uns geht es stellenweise sehr steil abwärts. Deshalb ist ein wenig Vorsicht geboten, wenn man mit Kindern unterwegs ist.
Bizzare Felsformationen, die einen zum Staunen bringen.

Die Felsen laden zu einer kleinen Pause ein.
Einfach faszinierend.

Schließlich erreichen wir die Falkenlay, eine langgestreckte Felsformation mit 650 Metern Länge. Die Höhe der Felsen beträgt 40 bis 80 Meter.

Infotafel zur Falkenlay

Es geht im Wechsel bergan und und bergab.
Links der Abhang, rechts die Felswände.

An manchen Stellen könnte einem glatt schwindelig werden.

Schon bald passieren wir den Türkenkopf, eine weitere Felsformation, die ebenfalls wie die Falkenlay als Naturdenkmal gilt.

Infotafel zum Türkenkopf

Auch die Schweineställe zählen zu den Naturdenkmalen. Hier gibt es nicht nur einen Rastplatz, sondern auch witzige Schweinefiguren, die die Kinder total lieben.

Darauf kann man klettern und spielen, oder sich einfach ausruhen.
Leider ist die Infotafel zu den Schweineställen nicht mehr so gut zu lesen.
Hier wurden also früher Schweine gemästet.
Ob die danach aussahen, wie diese Gesellen hier? Kugelrund und träge …
Von dort aus führt der Weg aus der Schlucht heraus und wir lassen die wundervolle Felslandschaft hinter uns.

Wenn Ihr nun unserer Wegführung folgt, werdet Ihr Euch vielleicht über den kleinen Off-Grid-Abschnitt wundern. Da sind wir über eine riesige Wiese gerannt.

Wir haben es einfach unserer Tochter nachgemacht. Es war zu verlockend!
Danach folgt ein relativ eintöniger Weg.
Aber auch dort gibt es schließlich etwas zu entdecken.
Nun geht es auf in den Endspurt.
Dennoch zieht sich das letzte Stück ein wenig.
Schließlich geht es wieder in den Wald hinein und wir gelangen an unseren Ausgangspunkt.

Info


Wie wäre es mit einem Abstecher nach Trier?

Nach so einer Wanderung ist man hungrig. Und da zwischen Ernzen und Trier nur knapp 40 Minuten Fahrzeit liegen, haben wir uns entschieden uns im Pizza Hut Trier eine Stärkung zu gönnen.

Ihr müsst wissen: Wir lieben Pizza vom Pizza Hut.
Und Knoblauchbrot.
Das finden auch die Kinder gut.
Vor allem dieser Kandidat.

Ihr müsst wissen, wir waren schon mehrmals in Trier. Und jedesmal führt uns unser Weg hierher. Denn bei uns in der Nähe gibt es leider keinen Pizza Hut mehr. Deshalb können wir eine solche Gelegenheit nicht ungenutzt lassen. Niemals.

Doch Trier hat noch viel mehr zu bieten, als leckere Pizza.

Zum Beispiel eine hübsche Innenstadt.
Im Winter gibt es (unter normalen Umständen) auch einen süßen Weihnachtsmarkt.
Mit ein bisschen Glück, steht auch mal ein Karussell herum.
Trier in Miniaturform
Die Hohe Domkirche St. Peter zu Trier ist wirklich beeindruckend.
Der Innenhof lädt zum Verweilen ein.
Mit einer Länge von 112,5 Metern und einer Breite von 41 Metern ist der Trierer Dom das größte Kirchengebäude der Stadt.

Auch das Porta Nigra ist einen Besuch wert.

170 nach Christus legten die Römer den Grundstein für dieses Stadttor. Heute ist es das Wahrzeichen von Trier. Auch von innen ist es toll anzusehen. Infos zu den Öffnungszeiten bekommt Ihr hier.

Krönender Abschluss für die Kinder ist grundsätzlich ein Besuch im Kaufhaus, wo sie sich dann stundenlang die Spielzeuge anschauen und sich schließlich auch etwas aussuchen dürfen.

Für uns ein rundum gelungener Ausflug, der alle glücklich gemacht hat.

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