Website-Icon Wunderwelt-Blog

12 von 12 – Januar 2021

Der Tag beginnt gegen 07.30 Uhr, als langsam Leben ins Haus kommt. Das erste Ärgernis folgt sogleich, als ich wie jeden Morgen Amazon nach dem Stand der Dinge zu meinem neuen Roman befrage. Über Nacht sind sechs Rezension verschwunden. Natürlich nur die mit 5 Sternen.  Läuft. Nicht.

Na ja, dann erst einmal frühstücken.

Im Anschluss verziehen sich die Kinder in Wildfangs Zimmer. Ich darf nicht reinkommen, also begebe ich mich ins Büro. Mein neuer Roman wartet auf mich. Er steckt noch in den Kinderschuhen und will bis Ende Mai fertiggestellt sein. Ich hoffe inständig, dass ich das trotz des Lockdowns bewerkstelligt kriege.

Auf der Suche nach einem Bleistift entdecke ich einen Schokoriegel in meiner Schublade und freue mich riesig.

Dann kommen die Kinder herein und überraschen mich mit einem Kunstwerk.

Das war ihr Geheimprojekt. Ich finde es wundervoll!

Weiter im Text. Mein Tagesziel liegt derzeit bei 500 Wörtern. Mal werden es mehr, mal weniger. Heute komme ich auf 781, womit ich mehr als zufrieden bin.

Es wächst – langsam, aber stetig.

Mein Mann macht einen kurzen Abstecher zur Schule. Morgen beginnt hier wieder das Homeschooling. (Ich hasse es! So sehr!)

Arbeitsmaterial fürs Schulkind

Jetzt aber schnell mal Haare waschen. Habe das Schreiben vorgezogen. Man muss eben Prioritäten setzen.

Jetzt nur noch föhnen.

Danach ist es Zeit, das Mittagessen zuzubereiten.

Heute gibt es Kartoffelspalten, Schweinemedaillons und dazu eine bunte Gemüsepfanne.

Und was davon isst mein Sohn? Richtig, eine Banane!

Bald darauf machen Wildfang und ich uns auf den Weg zur Ergotherapie. Er freut sich, weil das die einzige Gelegenheit ist, mal rauszukommen und ein anderes Kind zu sehen. Es ist richtig kalt draußen, aber der Regen hat aufgehört und der Himmel erstrahlt herrlich blau.

Da mag man gar nicht meinen, dass kurz zuvor noch alles in trostloses Grau getaucht war.

Wieder zu Hause hole ich die Mülltonne rein, die heute geleert wurde und unterhalte mich über den Gartenzaun ein wenig mit meiner Nachbarin. Danach bin ich so durchgefroren, dass ich mir erst einmal einen heißen Tee mache.

Dazu ein kleiner Snack und ein paar Seiten lesen.
Nicht lange, dann kommt eine gewisse junge Dame kuscheln.

Wir gehen nach oben in ihr Zimmer, eigentlich zum Spielen, doch dort wartet ein heilloses Chaos auf uns.

Den Rest des Zimmers erspare ich Euch bewusst.

Nachdem das Gröbste beseitigt ist, spielen wir mit Puppe Lotta.

Die Kleine hat ihrer Puppe ein Bett aus diversen Kissen gebaut.

Draußen ist es bereits dunkel und der Tag neigt sich dem Ende zu. Nun ist es Zeit, das Abendessen vorzubereiten.

Essen ist fertig!

Danach wird noch ein bisschen aufgeräumt und es geht ab nach oben. Noch ein bisschen spielen, mich wieder einmal beim Memory abzocken lassen und dann den Kindern leise gute Nacht sagen.

Alle 12 von 12 gibt es selbstverständlich bei Draußen nur Kännchen.

Die mobile Version verlassen