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Unser Wochenende in Bildern 05. + 06.02.2022

Der Samstag beginnt viel zu früh, weil das große Kind bereits um 06.20 Uhr durchs Haus poltert. Das kleine Kind folgt kurze Zeit später.  Ob wir jemals in unserem Leben wieder ausschalfen können? Ich glaube nicht. Schon bald nagt der Hunger an mir. Mein Mann besorgt frische Brötchen, und nach einem gemütlichen Frühstück geht es den Wäschebergen an den Kragen. Während ich also in der Waschküche versinke, widmet mein Mann sich einer letzten kleinen Baustelle, die noch vom Gartenzaun-Projekt übriggeblieben ist. Unser Sohn verzieht sich derweil mit seinem Freund auf die Skaterbahn, wo sie mit ihren Stunt-Scootern herumdüsen.

Hier müssen an einer Stelle noch ein paar Pflastersteine gelegt werden.
Wir freuen uns übrigens sehr über das sonnige Wetter, denn zum ersten Mal produziert unsere neue Solaranlage mehr Strom als wir verbrauchen.

Da können dann ruhig schon mal Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine gleichzeitig laufen, ohne dass es uns großartig juckt.

Das herrliche Wetter eignet sich allerdings auch noch gut für andere Dinge: Einen schönen Spaziergang zum Beispiel.

Schaut Euch diesen Himmel an!
Meine Tochter und Puppe Emily leisten mit Gesellschaft.
Dieser Genosse freut sich sehr über unseren Besuch. Während seine Kumpanen sich weiter dem spärlichen Gras widmen, hofft er vermutlich, dass wir eine Leckerei in der Tasche haben. Leider müssen wir ihn enttäuschen. Er lässt sich jedoch nicht beirren und folgt uns den Weg entlang, bis er von der Einfriedung seiner Wiese aufgehalten wird.
Wir laufen bis zum Feldrand, weil die Kleine gucken möchte, was da wächst. Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung. Windig ist es auch noch.
Wir kehren wieder um, damit wir auf dem Waldweg zurücklaufen können. Schließlich kommen wir wieder bei unserem Freund vorbei, der am Zaun auf uns gewartet hat.
Wir lassen ihn jedoch zurück und laufen waldeinwärts. Er guckt uns die ganze Zeit hinterher.
Die Kleine ist im Entdeckermodus.
Lichtspiele
Mit meiner Lieblingsmütze
Auf dem Rückweg geht es durch die Felder.

Den Rest des Tages wurschteln wir nur ein bisschen vor uns hin. Wäsche aufhängen, Einkäufe erledigen, aufräumen. Abendessen gib es – wie jeden Samstag – gemütlich vor dem Fernseher. Wir gucken eine Sendung mit lustigen Pannen, und um 21.00 Uhr geht es für die Kinder schließlich ins Bett. Ich bin auch schon müde, weshalb es sich nicht mehr lohnt, noch eine Serie anzusehen. Daher schauen wir ein bisschen Trash-TV. Mit einem Auge bekomme ich mit, dass Filip der neue Dschungelkönig ist, und ich frage mich, wie lange ich es wohl da draußen in der Wildnis aushalten würde, ohne durchzudrehen. So genau will ich die Antwort dann aber auch nicht wissen. Ich gehe schließlich ins Bett …

… und immerhin werde ich am Sonntagmorgen „erst“ um halb sieben geweckt. Warum springt mein Sohn am Wochenende eigentlich so früh aus dem Bett, während ich ihn unter der Woche um kurz vor sieben ungefähr dreißigmal wachrütteln muss? Gute Frage. Ich werde es nie herausfinden. Daher gönne ich mir einfach ein entspannendes Bad und starte gemächlich in den Tag. Nach dem Frühstück verabschiedet sich mein Mann ins Tonstudio, der Sohn regt sich über das Wetter und über die Tatsache auf, dass seine Freunde heute keine Zeit haben, und ich versacke im Büro.

Unter anderem muss ich mich heute um ein ellenlanges Formular kümmern, das ich fürs Finanzamt ausfüllen muss. Ich sag Euch, das ist ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Mein Mann muss mir also später damit helfen.
Meine Tochter sitzt unterdessen an ihrem Maltisch und zaubert mir dieses Kunstwerk.
Ob es hier einen Unfall gab?
Ein Zusammenstoß vielleicht?

Mein Mann ist entsetzt, als er nach Hause kommt und seine Kinder so vorfindet. Während sie ihm lang und breit erzählen, was passiert ist, sitze ich in der Küche und lache mich kringelig. Denn tatsächlich ist nichts passiert, außer dass die Kinder sich auf purer Langeweile Verletzungen geschminkt haben. Ist ihnen gut gelungen, würde ich sagen.

Darauf erst einmal Mittagessen!
Am Nachmittag schlage ich mich wieder mit diesem Antrag vom Finanzamt herum. Mein Mann hilft mir, er hat immerhin ein kleines bisschen mehr Ahnung als ich.
Weltuntergangsstimmung nach dem Abendessen. Starkregen, Sturmböen, Blitz und Donner – das volle Programm.

Ich bin für heute raus. Couch ist angesagt und vielleicht eine Serie. Oder der Tatort. Mal schauen.

Alle Beiträge zum #wib gibt es wie immer bei Große Köpfe.

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