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Schottland-Rundreise mit Kindern

In den vergangenen Herbstferien haben wir uns den Traum von Schottland erfüllt. Auf einer zweiwöchigen Rundreise haben wir uns in Land und Leute verliebt, vor allem aber in die atemberaubenden Highlands, in denen ich mein Herz verloren habe. Nun ist so ein klassischer Roadtrip mit Kindern nicht unbedingt leicht umzusetzen, weshalb wir uns für die Light-Version entschieden haben. Anstatt jeden Tag den Ort zu wechseln, haben wir uns auf vier Unterkünfte festgelegt und von dort aus Wanderungen und Tagesausflüge unternommen. Doch nun erst einmal von vorne.

Am Freitagmittag, direkt nach Schulschluss, haben wir die Kinder ins Auto gepackt und uns auf den Weg nach Amsterdam gemacht. Von dort aus wollten wir nämlich die Nachtfähre nach Newcastle nehmen. Glücklicherweise sind wir ohne Probleme durchgekommen. Kein Stau hat uns überrascht, alles lief wie am Schnürchen. So erreichten wir nach knapp drei Stunden Fahrt das DFDS Fährterminal in IJmuiden in Nordholland. Nachdem wir unser Domizil für die Nacht bezogen hatten – eine Vierbettkabine mit Meerblick auf Deck 5 – haben wir das Schiff erkundet. Auf der Princess Seaways finden rund 1.200 Passagiere und 600 Fahrzeuge Platz, außerdem gibt es mehrere Restaurants und Bars, einen kleinen Spielbereich, eine Automatenhalle und sogar ein Kino.

Gegen siebzehn Uhr ging die Fahrt bei bestem Wetter schließlich los. Eine Weile schauten wir aus dem Fenster und sahen zu, wie Amsterdam langsam verschwand, bis wir schließlich freie Sicht aufs offene Meer hatten.

Am Abend hatten wir im Buffet-Restaurant richtig gut gegessen. Wir waren wirklich begeistert und können nur empfehlen, das Buffet dazuzubuchen. Doch schon dort merkten wir, dass die Nordsee immer unruhiger wurde. Zwischendurch hatte ich sogar Sorge, die Gläser würden vom Tisch rutschen. Es wurde immer stürmischer, und so stand uns eine ziemlich unruhige Nacht bevor. Meiner Tochter behagte es nämlich ganz und gar nicht, wie sich das Schiff in den Wellen hin- und herwog. Außerdem war es in der Kabine sehr laut. Da kann so eine Siebzehn Stunden-Fahrt schon mal verdammt lang werden.

Sonnenuntergang über der Nordsee

Tag 1 – Samstag, 12. Oktober 2024

Der neue Tag begrüßte uns mit wolkenverhangenem Himmel. Immerhin hatte der Wind sich gelegt und die See war ruhig, sodass wir unser Frühstück auf der Fähre entspannt genießen konnten. Ein spannender Moment folgte, als wir gegen 09.00 Uhr in den Hafen von Newcastle einliefen und zu den Ersten gehörten, die die Fähe verlassen durften. Wir standen in vorderster Reihe und konnten beobachten, wie das Tor heruntergelassen wird. Und dann ging es los. Wir steuerten unser erstes Ziel an.

Alnwick Castle

Alnwick Castle liegt im Norden Englands und gehört seit über 700 Jahren der Familie Percy. Es ist nach Windsor Castle das zweitgrößte bewohnte Schloss Großbritanniens. Schon aus der Ferne hat uns das riesige alte Gemäuer extrem beeindruckt. Viele kennen es als Drehort für die Harry-Potter-Filme. Kinder können sich dort als Ritter oder Prinzessinnen verkleiden oder an einer Flugstunde teilnehmen. Einige der insgesamt 150 Räume des Schlosses können besichtigt werden.

Von dort aus ging die Fahrt schließlich weiter. Nur wenig später erreichten wir die schottische Grenze – im strömenden Regen versteht sich. Schottland hat uns somit standesgemäß empfangen. Das hielt uns aber nicht von unserer ersten Wanderung ab.

St Abb’s Head

Es dauerte eine Weile, bis wir uns am Parkplatz nahe des St Abb’s Head in unsere Regenausrüstung gepackt hatten und wir endlich losgehen konnten. Begrüßt wurden wir dafür mit einem wunderschönen Regenbogen – und mit traumhaften Ausblicken auf die schottische Küstenlandschaft. Plötzlich war es mir egal, wie schneidend der Wind war. Sogar der wieder einsetzende Regen machte mir kaum etwas aus. Die Rauheit der Natur brachte mich innerlich zur Ruhe.

Was uns übrigens in der kurzen Zeit, die wir bis dahin in Großbritannien verbracht hatten, aufgefallen ist: Schafe. Es gibt unglaublich viele Schafe. Sie waren einfach überall. Manchmal kam es mir so vor, als gäbe es mehr Schafe als Einwohner. Und auf Schottland trifft das tatsächlich zu. Über 6,6 Millionen Schafe kommen auf knapp 5,5 Millionen Einwohner. In England tummeln sich erstaunliche 31 Millionen Schafe, Einwohner gibt es aber rund 55 Millionen.

Nun ging es aber weiter zu unserer ersten Schlafstätte. Es wurde bereits dunkel, als wir unser Ziel erreichten. Aber das war nicht weiter schlimm. Wir waren ohnehin müde vom Tag.

Edinburgh

Edinburgh Castle thronte über dem Parkplatz, auf dem wir unser Auto abgestellt haben. Was für ein Anblick!

Wir haben uns für zwei Nächte im Cityroomz Hotel in Edinburgh einquartiert. Dort hatten wir ein Vier-Bett-Zimmer mit einem Doppelbett sowie einem Etagenbett. Und nun ratet mal, wer oben schlafen musste? Ich war es. Aus mir unerklärlichen Gründen wollte keines der Kinder oben nächtigen. Manchmal ist das ganz schön verrückt, oder?

Tag 2 – Sonntag, 13. Oktober 2024

Den neuen Tag starteten wir mit einem Frühstück im Rose Street Café. Im Hotel wurde nämlich kein Frühstück angeboten, deshalb hatte ich dieses hübsche kleine Café rausgesucht. Das Essen war auch echt lecker, nur leider nicht gerade günstig. Die Kinder und ich hatten jeweils ein French Toast mit Erdbeeren und Nutella, dazu eine Tasse Kakao. Mein Mann hatte sich für ein schottisches Frühstück entschieden. Umgerechnet hat uns das Ganze knapp achtzig Euro gekostet. Uns war sofort klar, dass wir uns für den nächsten Tag etwas anderes überlegen mussten.

Princes Street Gardens

Auf dem Rückweg vom Frühstück schlenderten wir durch die Princes Street Gardens. Von dort aus hat man einen grandiosen Blick aufs Edinburgh Castle. Auch die Ross Fountain findet man hier, ebenso wie einen tollen Abenteuerspielplatz, auf dem wir uns eine ganze Weile aufgehalten haben. Allerdings hatten wir schon bald das Gefühl, festzufrieren, denn dieser Tag bescherte uns gerade einmal drei Grad – immerhin jedoch bei strahlendem Sonnenschein.

Spielplatz Princes Street Gardens

Stadtrundfahrt

Im Anschluss ging es im roten Doppeldecker-Bus kreuz und quer durch Edinburgh. Die Stadt ist wirklich wunderschön und sehr abwechslungsreich. Es ist eine Hop on/Hop off-Tour. Ihr könnt an jeder Station aus- und zusteigen.

Edinburgh Castle

Wieder am Ausgangspunkt angekommen, machten wir uns auf direktem Wege zum Edinburgh Castle. Von dort oben hat man eine herrliche Aussicht über die Stadt bis hin zum Meer. Im Schloss können unter anderem die Kronjuwelen bestaunt werden. Tickets sollten vorher online gebucht werden.

Royal Museum

Nächste Station: The Royal Museum. Im Nationalmuseum gibt es unglaublich viel zu entdecken – und das sogar kostenlos. Die staatlichen Einrichtungen können allesamt umsonst besucht werden. Über Spenden freut man sich natürlich. Dort haben wir einige Stunden verbracht, weil es einfach so viel zu erkunden gab. Auch gegessen haben wir hier. Alle haben etwas Leckeres gefunden und waren zufrieden.

Der Tag in Edinburgh war wirklich sehr eindrucksvoll. Sicherlich hätten wir dort noch viel mehr Zeit verbringen können. Aber am nächsten Tag hieß es: Weiterfahren.

Tag 3 – Montag, 14. Oktober 2024

Da das Frühstück am Vortag sehr teuer ausfiel, gab es an diesem Morgen nur die Sparversion. Wir sind zum Supermarkt gelaufen und haben uns dort mit dem Nötigsten eingedeckt. So haben wir kurzerhand im Hotelzimmer auf dem Boden gefrühstückt. Und wisst Ihr was? Das war echt etwas Besonderes. So einfach, so entspannt, so anders als sonst.

Anschließend stand die Weiterfahrt nach Inverness an. Etwa dreieinhalb Stunden im Auto lagen vor uns, deshalb habe ich nach einem geeigneten Zwischenstopp gesucht. Der war auch recht schnell gefunden.

Highland Folk Museum

Auf dem Weg lag nämlich das Highland Folk Museum, das sich hervorragend für eine ausgedehnte Pause eignete. In diesem Freilichtmuseum erfährt man, wie das Leben in den Highlands zu früheren Zeiten aussah. In der alten Schule konnten die Kinder mit Tinte und Feder Schreibschrift erlernen. Außerdem befindet sich in der weitläufigen Anlage einer der Drehorte der Serie Outlander. Der Eintritt ist auch hier kostenfrei, und es gibt auch einen großen Spielplatz.

Von dort aus hat man übrigens einen traumhaften Blick in die Cairngorms, eine Bergkette im Nordosten Schottlands.

Unsere Ferienwohnung in Inverness

Vom Museum aus lag noch etwa eine Stunde Fahrtzeit vor uns, bis wir schließlich unsere gemütliche Ferienwohnung, das Lerwick Garden Apartment in Inverness, erreichten. Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet haben, ging es zum nächstbesten Supermarkt, wo wir uns mit ausreichend Lebensmitteln und Getränken für die nächsten Tage eingedeckt haben.

Unser Lieblingsgetränk, das wir zwei Jahre zuvor in Cornwall für uns entdeckt haben. Wir haben uns sehr gefreut, es auch in Schottland zu bekommen.

Am Abend sind wir müde in die bequemen Betten gefallen.

Tag 4 – Dienstag, 15. Oktober 2024

Der neue Tag verhieß traumhaftes Wetter. Nach einem ausgedehnten Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt von Inverness. Unser erstes Ziel war erneut kostenfrei.

Inverness Botanic Gardens

Die botanischen Gärten von Inverness bieten viel Schönes fürs Auge. Kunterbunte Blüten, von denen jede einzelne ein Kunstwerk für sich ist, ein Tropenhaus mit exotischen Pflanzen und Kakteen, und eine Farbenpracht, die ihresgleichen sucht. Einen Spielplatz gibt es hier zwar nicht, dennoch wurde es für die Kinder nicht langweilig. Auch ein kleines Café wartete vor Ort mit verschiedenen Snacks und Kuchen.

Ich denke, das bedarf keiner Worte. Ich liebe diese Farben!

Inverness

Im Anschluss haben wir eine kleine Stadtwanderung durch Inverness gemacht. Leider muss ich zugeben, dass uns die Stadt nicht so recht überzeugen konnte. Sicher gibt es ein paar schöne Stellen, aber im Großen und Ganzen gehört Inverness nicht zu den Highlights dieser Reise. Was uns allerdings überzeugt hat, ist das Coyote’s – ein verdammt guter Burgerladen. Den sollte man in Inverness keinesfalls verpassen. Ganz besonders kann ich euch die Dirty Fries ans Herz legen. Mann, waren die lecker!

Zu guter Letzt gab es noch ein Eis auf die Hand, ein wenig Shopping, und einen Abstecher in die Bibliothek, wo die Kinder umsonst mit verschiedensten Materialien basteln konnten.

Tag 5 – Mittwoch, 16. Oktober 2024

Eine rund einstündige Fahrt lag am nächsten Morgen vor uns. Es zieht uns in die Cairngorms zu einer Wanderung. Auch wenn der Himmel ein trübes Grau in Grau war, wagten wir die Anreise, die uns zum Schluss über Straßen führte, die man nicht mehr als solche bezeichnen konnte. Aber es war ein Abenteuer – so viel ist sicher.

Uath Lochlans

Ich habe eine kurze Wanderroute rund um die Uath Lochlans ausfindig gemacht. Wir waren ein wenig besorgt, denn am Parkplatz haben wir festgestellt, dass mein Mann seine Regenausrüstung wohl aus dem Auto genommen hat. Die Wolken verhießen nichts Gutes, aber wir zogen dennoch los. Die weite Strecke waren wir schließlich nicht umsonst gefahren. Zunächst ging es ein Stück durch ein Waldgebiet, und als mein Sohn neben mir lief, meinte er plötzlich, wie schön Schottland doch ist – und das hat mich wahnsinnig gefreut. An dieser Stelle muss ich hinzufügen, dass er diese Reise nicht machen wollte. Seine Vorstellung von Urlaub ist Strand und Meer in den Sommerferien. Das hier war weit davon entfernt. Aber dort, an diesem Ort, konnte er sich endlich darauf einlassen. Ich nenne es: „Die Magie Schottlands“.

Weiter ging es durch ein Heidegebiet, vorbei an den verschiedenen Seen und zurück in den Wald. Wider Erwarten fiel übrigens kein einziger Tropfen vom Himmel, ganz gleich, wie dunkel die Wolken zwischendurch wurden.

Nach diesem Ausflug in die Natur, steuerten wir ein weiteres Ziel an – eines, bei dem die Kinder auf ihre Kosten kommen sollten.

Landmark Forest Adventure Park

Der Landmark Forest Adventure Park ist ein Freizeitpark der etwas anderen Art. Fahrgeschäfte gibt es dort nicht, dafür aber jede Menge Illusionen, verschiedene Möglichkeiten zum Klettern, eine Dinosaurier-Ausstellung und sogar Skydiving. Besonders toll fanden wir die Netze, durch die man hoch oben zwischen den Baumkronen hüpfen, rennen und toben konnte. So etwas haben wir bisher an keinem anderen Ort entdeckt.

Hier ging es hoch hinaus!
Dinosaur Kingdom

Allerdings muss ich dazu sagen, dass es sich hier um einen recht teuren Spaß handelt. Umgerechnet haben wir etwa 146,00 € gezahlt. Die Online-Tickets sind ganze fünf Pfund günstiger, deswegen war es gut, dass wir diese bereits vorab gebucht hatten. Und die Kinder hatten jede Menge Spaß, also war es die Sache wert.

Culloden Battlefield

Auf dem Rückweg nach Inverness sind wir am Culloden Battlefield vorbeigekommen. Natürlich mussten wir hier anhalten. Nur dummerweise waren die Kinder total ausgepowert und hatten keine Lust, sich noch etwas anzuschauen. So sind mein Mann und ich nur kurz zum Schlachtfeld gegangen, haben ein paar der Infotafeln gelesen und sind dann wieder zum Auto zurückgekehrt. Diesen Ort hätten wir gern näher erkundet, aber es hat sich leider nicht ergeben.

Den Tag haben wir schließlich beim Pizza Hut in Inverness ausklingen lassen. So brach bereits unsere letzte Nacht in Inverness an.

Tag 6 – Donnerstag, 17. Oktober 2024

Der nächste Tag war magisch! Endlich waren wir auf dem Weg ins Herz der Highlands. Die Reisetage gehörten nicht zu unseren liebsten, denn die Kinder hassen Autofahrten. Dieses Mal war das aber anders, was unter anderem daran lag, dass die Strecke zwischen Inverness und Fort William nicht allzu lang war, das Wetter ein Traum war und zwei tolle Zwischenstopps auf uns warteten.

Rogie Falls

Zuerst machten wir uns auf den Weg zu den Rogie Falls. Ein kurzer Wanderweg führte vom Parkplatz aus zu diesem beeindruckenden Naturschauspiel. Und die Bilder sprechen wohl eindeutig dafür, dass Schottland im Herbst einfach besonders ist.  An den Rogie Falls war das Herbstleuchten nämlich besonders strahlend. Es hatte fast etwas von Indian Summer.

Es war einfach wunderschön dort. Ebenfalls wunderschön und nebenbei total niedlich, war unser nächstes Ziel.

Drumbuie Farm

Was wäre eine Schottland-Reise ohne Highland-Kühe? Ich habe einen Ort entdeckt, wo man diese zuckersüßen Zottelkühe füttern kann: Die Drumbuie Farm. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Für 5 Pfund pro Person kann man zum Meet & Greet kommen und erhält eine kleine Futtertüte. Man kann so lange bleiben, wie man möchte. Parkplätze gibt es allerdings kaum. Wir sind direkt zu Beginn der Öffnungszeit gekommen, deshalb hatten wir gerade noch Glück. Es gibt übrigens auch einen hübschen kleinen Tearoom, für den man aber unbedingt vorab reservieren muss.

Wir waren total verliebt in die zerzausten Vierbeiner. Die Kinder konnten gar nicht genug von ihnen bekommen, sodass wir noch einmal zwei Tüten Futter besorgen mussten.

Loch Ness

Anschließend ging die Fahrt weiter, vorbei am Loch Ness, dessen Ausmaß uns sehr überrascht hat. Der See erstreckt sich über erstaunliche 36,3 Kilometer und ist der wasserreichste See in Schottland. Wir hatten schon geglaubt, er würde nie enden. Zwischendurch haben wir Ausschau nach Nessi gehalten, aber es gab leider keine Sichtung.

Fort William

Unsere Ferienwohnung in Fort William

Am Nachmittag erreichten wir schließlich unsere Ferienwohnung in Fort William. Von außen sehr unscheinbar, entpuppte sich die Unterkunft als überraschend modern und gemütlich. Und das Beste? Vom Küchenfenster aus hatten wir direkten Blick in die Highlands. In Sichtweite gab es sogar einen Spielplatz – nur konnten wir diesen leider nicht nutzen. Denn plötzlich schlug das Wetter um und sollte ausgerechnet an dem Ort, auf den ich mich am meisten gefreut habe, nicht auf unserer Seite sein.

Tag 7 – Freitag, 18. Oktober 2024

Guten Morgen Highlands!

Der Blick aus dem Küchenfenster am Morgen verheißt Gutes – der Wetterbericht hingegen nicht. Und dieser sollte letztendlich Recht behalten.

Glenfinnan Monument

Dennoch haben wir uns auf den Weg zum Glenfinnan Monument und Viadukt gemacht. Harry Potter-Fans wird dieser Ort ein Begriff sein. Ich kann mich da zwar nicht einreihen, wollte mir diesen geschichtsträchtigen Ort dennoch nicht entgehen lassen. Am Loch Shiel landete Bonnie Prince Charlie im August 1745, um den Jakobiten-Aufstand anzuführen. In der Schlacht von Culloden nahm der Kampf acht Monate später dann sein trauriges Ende. Hier, am Ufer von Loch Shiel, wo alles seinen Anfang nahm, wurde im Jahr 1815 ein Denkmal errichtet. Es gibt auch ein Besucherzentrum, in dem man einige wissenswerte Dinge über die Vorgänge erfahren kann.

Nachdem wir uns ausgiebig umgeschaut hatten, mussten wir uns beeilen. Der Zug sollte jeden Moment kommen.

Glenfinnan Viadukt

Die Brücke an sich beeindruckte uns bereits. Mit ihren einundzwanzig Bögen bettet sie sich auf bezaubernde Weise in die bergige Landschaft ein. Doch der Moment, als der Jacobite-Steam-Train anrollte, war das i-Tüpfelchen. Und dafür muss man kein Harry Potter-Fan sein. Hier kann man sich über die Fahrtzeiten informieren und, wer mag, auch gleich eine Fahrt buchen.

Im Anschluss wollten wir eigentlich mit der Nevis Range Mountain Gondola fahren, doch diese war wegen Sturmwarnung geschlossen. Außerdem setzte am Mittag Dauerregen ein, also mussten wir uns etwas anderes überlegen.

West Highland Museum

Das West Highland Museum im Stadtkern von Fort William ist ein kleines, aber liebevoll geführtes Museum, in dem man einiges über die Geschichte und das Leben in den Highlands erfahren kann. Unter anderem ist dort ein Original-Kleid von Queen Victoria (Regentin von 1837 bis 1901) ausgestellt. Für Kinder gab es eine Rallye und sogar ein VR-Erlebnis. Auch hier war der Eintritt kostenfrei.

The Nevis Centre

Nun war der Tag aber noch nicht vorbei, und es regnete immer noch in Strömen. Zu allem Überfluss bretterte ein Auto direkt neben mir durch eine riesige Pfütze, sodass meine Hose aussah, als wäre ich gerade Wildwasserbahn gefahren. Herzlichen Dank auch! Um die Kinder bei Laune zu halten, sind wir – trotz nasser Hose – ins Nevis Centre gegangen, wo sich auch der Indoorspielplatz Hijinks befindet. Der war zwar klein, und in der Eingangshalle war das Dach undicht, aber die Kinder hatten dort dennoch ihren Spaß. Ansonsten hätte man im Nevis Centre auch auf Bowling und andere Sportarten ausweichen können.

Immerhin haben wir den Nachmittag doch noch gut rumgekriegt und hofften inständig auf besseres Wetter für den nächsten Tag.

Tag 8 – Samstag, 19. Oktober 2024

Der Sturm hatte sich etwas gelegt, und auch die Regen-Prognose sah nicht so düster aus wie erwartet, sodass wir uns auf den Weg zum zweithöchsten Wasserfall Schottlands machen konnten. Doch schon auf der Fahrt dorthin mussten wir anhalten und das Highland-Feeling in uns aufsaugen.

Steall Falls

Mit Regenjacken und geschnürten Wanderstiefeln wanderten wir schließlich zu den Steall Falls. Schon auf dem märchenhaften Weg zum Wasserfall schoss aus jeder noch so kleinen Felsspalte Wasser, welches manchmal auch den Pfad kreuzte und überwunden werden musste. Hin und wieder konnte das schon mal ein wenig glitschig sein. Aber genau solche Dinge machen das Abenteuer doch erst zu einem solchen.

Und nach einer Weile eröffnete sich uns schließlich der erste Blick auf den Wasserfall.

Nun war es nicht mehr weit, bis wir unser Ziel erreichten. Und dort, mitten in den Highlands – das war atemberaubend. Die Bilder können die Schönheit dieser rauen Landschaft nur ansatzweise widergeben. Man muss es selbst sehen, um es fühlen zu können.

Wer dem Wasserfall wirklich nahkommen möchte, der muss sich auf ein Abenteuer der besonderen Art einlassen: Eine Brücke, die lediglich aus Drahtseilen besteht. Für die Kinder wurden die Abstände an einer bestimmten Stelle zu groß, ich war zu schissig, sodass nur mein Mann die Brücke überquerte. Aber weil keiner von uns hinterherkam, kehrte er schließlich wieder um.

So liefen wir weiter, bis sich uns ein traumhafter Ausblick ins Tal Glen Nevis eröffnete.

Wir verbrachten noch eine ganze Weile an diesem magischen Ort. Die Kinder spielten am Wasser mit den Steinen und hatten Spaß. Erst als leichter Regen einsetzte, traten wir wieder den Rückweg an.

Nevis Range Mountain Gondola

Wir wagten einen neuen Versuch, mit der Nevis Range Mountain Gondola zu fahren. Und an diesem Tag war sie zum Glück geöffnet. So ging es hinauf auf den Aonach Mòr, wo wir zunächst im Snowgoose Café eine Kleinigkeit zu uns genommen haben. Das Essen war in Ordnung, aber mehr auch nicht. Obendrein war es ziemlich teuer, was natürlich zu erwarten war. Nachdem wir uns gestärkt haben, wollten wir den Berg noch ein wenig erkunden, aber in diesen luftigen Höhen wehte ein rauer Wind, und die Kinder hatten wenig Lust, bis ganz nach oben zu steigen. So warteten sie unterhalb des Gipfels und stapelten Steine, während mein Mann und ich zum Aussichtspunkt Sgurr Finnisg-aig kraxelten. Dort musste man aufpassen, nicht weggepustet zu werden, aber die Aussicht war gigantisch.

Kurz bevor wir die Gondel wieder erreichten, begann es zu regnen. Aber das war zum Glück nur von kurzer Dauer. Alles in allem hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter. Das, was wir uns für den Tag vorgenommen hatten, hatten wir geschafft.

Tag 9 – Sonntag, 20. Oktober 2024

An diesem Vormittag hatten wir etwas richtig Cooles für die Kinder geplant. So fuhren wir entlang der Panoramastraße A82 Richtung Glencoe, ganz gleich, wie schlecht das Wetter auch war. Es war unser letzter Tag in den Highlands, deshalb mussten wir diesen nutzen, komme, was wolle.

Glencoe Mountain Resort

Unser Ziel: Das Glencoe Mountain Resort. Dort gibt es verschiedene Dinge zu tun, zum Beispiel mit dem Sessellift den Berg hinauffahren. Der Lift war an diesem Tag jedoch aufgrund der Wetterlage geschlossen. Das verriet eine Info auf der Homepage. Wir sind aber zum Tubing hergekommen – das heißt, auf riesigen Reifen eine Piste hinuntersausen. Doch als wir ankamen, sagte man uns, es sei geschlossen. Wir fragten, wie das sein kann, da wir ja schließlich ein paar Stunden zuvor eine Buchung getätigt hatten und es keinen Hinweis gab, dass das Tubing nicht möglich war. Die Dame entschuldigte sich und meinte, wir sollten online um eine Rückerstattung bitten. Alle waren frustriert. Sollten wir wirklich 45 Minuten umsonst gefahren sein? Mein Mann fragte erneut nach, und schließlich ließen sie sich erweichen, mit dem Hinweis, dass wir dabei nass werden würden. Doch wir hatten unsere Regenausrüstung dabei, also haben wir es einfach gewagt. Aber was soll ich sagen? Nass wurden wir trotzdem. Das Wasser floss in jede Ritze. Dafür hatten wir allerdings unglaublich viel Spaß.

The Three Sisters of Glencoe

Die Gipfel Aonach Dubh, Beinn Fhada und Gearr Aonach bilden zusammen die drei Schwestern von Glencoe. Ein wunderschöner Ort und einer der beliebtesten Foto-Spots in den Highlands. Hier hätte ich zu gern noch eine Wanderung gemacht, aber das Wetter ließ es einfach nicht zu.

The Meeting of Three Waters

Ganz in der Nähe der Three Sisters, treffen sich Three Waters. Auch dieser Ort ist wunderschön und direkt an der A82 gelegen. Parkplätze sind hier allerdings sehr begrenzt. Da muss man einfach Glück haben. Aufgrund des Wetters war an diesem Tag nicht viel los, sodass wir problemlos halten konnten.

The Wee White House

Ein Highlight jagt das nächste. The Wee White House, ein einsames kleines Cottage vor der Kulisse des Buachaille Etive Mòr, bezaubert mit seiner stillen Schlichtheit. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.

Später wollten die Kinder noch einmal in den Indoorspielplatz. Diesen Wunsch haben wir ihnen natürlich erfüllt. Und dann hieß es auch schon wieder Koffer packen. Am nächsten Morgen stand nämlich die Weiterfahrt zu unserem letzten Ziel an.

Tag 10 – Montag, 21. Oktober 2024

Wieder einer der wenig beliebten Reise-Tage. Dieses Mal lag eine Fahrtzeit von etwa dreieinhalb Stunden vor uns. Aber natürlich habe ich den perfekten Zwischenstopp entdeckt. Doch auf dem Weg dorthin haben wir noch einen klitzekleinen Abstecher an den größten See Schottlands gemacht.

Loch Lomond

Loch Lomond erstreckt sich über 39 Kilometer, ist bis zu 8 Kilometer breit und 190 Meter tief. Eingebettet zwischen sanften Hügeln findet sich auch hier ein wunderschönes Fleckchen Erde. Entlang des Ufers gibt es mehrere Aussichtspunkte, an denen man halten kann.

SeaLife Loch Lomond

Nun aber zu unserem eigentlichen Ziel: Das SeaLife Loch Lomond. Der Eintritt ins Aquarium ist recht teuer, vor allem in Relation zur Größe der Attraktion. Dafür waren die Becken jedoch sehr schön angelegt. Besonders die exotischen Fische mit all ihrer Farbenpracht, waren toll anzusehen. Es gab auch eine Schildkröte, der eine Flosse fehlte und ein Streichelbecken. Oben befindet sich eine Aussichtsplattform mit Blick auf Loch Lomond.

Jurassic Grill

Rund um das SeaLife befinden sich Geschäfte, mehrere Restaurants und auch ein Spielplatz. Wir haben den Jurassic Grill für eine Mahlzeit auserkoren, und das war für die Kinder ein Highlight. Die Dschungel-Einrichtung, die passende Musik und die vielen Dinosaurier-Figuren zauberten eine tolle Atmosphäre. Und zwischendurch kamen die Mitarbeiter des Restaurants mit Dino-Handpuppen, um die Kinder zu begrüßen. Ganz nebenbei erwähnt, war auch das Essen sehr gut. Es gab Burger, Pizza und anderes.

Nach dieser Stärkung ging es weiter zu unserer letzten Station in Schottland.

Ayr

Wir erreichten die Küstenstadt Ayr kurz vor Einbruch der Dunkelheit. Auch hier hatten wir eine gemütliche Ferienwohnung namens Anchors Away. Vom Wohnzimmerfenster aus, konnten wir sogar ein Fitzelchen Meer erhaschen. Wir richteten uns ein, fuhren zum Supermarkt, um uns mit den Dingen einzudecken, die uns ausgegangen waren, und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Tag 11 – Dienstag, 22. Oktober 2024

An Tag elf ließen wir es ruhig angehen. Nach einem ausgedehnten Frühstück schlenderten wir an der Promenade von Ayr entlang. Allerdings war es extrem windig und ziemlich frisch. Zu kalt zum Spielen? Nicht unbedingt.

Ayr Beach Park

Direkt am Strand gab es nämlich einen riesigen Spielplatz, der nur darauf wartete, erkundet zu werden. Und das wurde natürlich auch gemacht. Zumindest so lange, bis der kleine Hunger kam.

Tempura Ayr

Dieses Restaurant habe ich auf TikTok entdeckt, und dachte, wir könnten mal etwas Neues ausprobieren. Ich hatte keine Ahnung, was Tempura ist, aber inzwischen sind wir natürlich schlauer. Es handelt sich dabei um Fleisch, Gemüse oder Meeresfrüchte, die in einem leichten Teigmantel knusprig frittiert werden. Der Teig selbst hat wenig Geschmack, dafür kann man zwischen verschiedenen Dips wählen. In diesem hübschen kleinen Restaurant wurden wir sehr herzlich empfangen, und alles wurde uns in Ruhe erklärt. Und wir wurden nicht enttäuscht. Das Essen war sehr lecker.

Pirate Pete’s

Auch in Ayr gibt es einen Indoor-Spielplatz, Pirate Pete’s, den die Kinder gern besuchen wollten. Der Spielplatz war ganz okay, nicht sonderlich groß, und mit 12 Pfund (circa 14,00 €) Eintritt pro Kind für meinen Geschmack zu teuer. Und ich empfehle Euch, dort kein Eis zu kaufen. Für zwei Kugeln haben wir stolze 7 Pfund gezahlt, also um die 8,20 €. Einen Besuch dort würde ich nur empfehlen, wenn einem wirklich die Decke auf den Kopf fällt.

Auf dem Rückweg ging es wieder am Strand entlang, wo wir noch ein wenig die Abendstimmung genossen haben.

Tag 12 – Mittwoch, 23. Oktober 2024

Am nächsten Morgen erwartete uns strahlend blauer Himmel. Perfekt für einen Ausflug. Die Kinder waren wenig motiviert, als ich ihnen sagte, wir würden (schon wieder) ein Schloss besichtigen. Aber das sollte sich schnell ändern.

Culzean Castle & Country Park

Culzean Castle liegt etwa eine halbe Stunde von Ayr entfernt und wurde von 1777 bis 1792 für den Earl of Cassilis erbaut. Das imposante Bauwerk kann besichtigt werden, und auf die Kinder wartet ein kleines Highlight. In jedem Raum ist eine Lego-Figur versteckt. Es gibt eine Liste mit Bildern der entsprechenden Figuren, welche allesamt berühmte Persönlichkeiten darstellen, die sie finden müssen. Und so war die Erkundung des Schlosses plötzlich gar nicht mehr langweilig.

Aber auch sonst gab es viel zu sehen. Besonders schön fand ich das Babybett in Form eines Bootes. Aber auch die Waffensammlung gleich im ersten Raum war sehr beeindruckend.

Im Anschluss liefen wir noch durch die weitläufige Parkanlage, die neben verschiedenen Wanderwegen unterschiedlicher Länge auch einen Abenteuerspielplatz bietet.

Ich wollte gern mehr sehen, während die Kinder noch eine Weile spielen wollten. So zog ich allein los und wanderte den Dolphin Walk entlang der Küste. An einer Stelle kommt man auch runter ans Meer.

Schließlich habe ich mich oben am Schloss wieder mit meinem Mann und den Kindern getroffen, und wir haben im Restaurant noch etwas gegessen.

Dunure Castle

Auf dem Rückweg haben wir an der Ruine des Dunure Castle angehalten. Am Parkplatz gab es einen Spielplatz, der sofort von den Kindern in Beschlag genommen wurde. Mein Mann und ich gingen rüber zur Burg. Die Anlage stammt aus dem 13. Jahrhundert und gehörte zu den Hauptsitzen der Kennedys. Wann die Burg zerstört wurde, ist nicht hundertprozentig belegt, doch es muss spätestens im 17. Jahrhundert geschehen sein. Dunure ist übrigens einer der Drehorte der Serie Outlander.

Als die Kinder genug gespielt hatten, gingen wir gemeinsam runter in die Bucht unterhalb der Burgruine. Dort haben wir uns lange aufgehalten, weil wir dort sehr viele schöne Steine entdeckt hatten. Wir blieben, bis die Dämmerung einsetzte.

Tag 13 – Donnerstag, 24. Oktober 2024

Der letzte Tag in Schottland war für die Kinder gedacht. So besuchten wir mit ihnen einen Spielpark, der gerade einmal eine Viertelstunde von der Stadt entfernt liegt.

Heads Of Ayr Farm Park

Im Heads Of Ayr Farm Park warteten Spielplätze, Trampoline, verschiedene Tiere und ein großer Indoor-Spielbereich mit gigantischen Rutschen, die sich anfühlen, als sei man im freien Fall. Man konnte auch Quad fahren, allerdings gegen Aufpreis. Die Kinder haben den Park geliebt. Tatsächlich haben sie sich am liebsten im Trampolin aufgehalten. Dabei ist es nicht so, als hätten wir zu Hause keins im Garten stehen. Na ja, Hauptsache, sie hatten ihren Spaß. Auch das Essen im Park war sehr lecker und es gab eine gute Auswahl. Aber auch hier: Das alles war nicht gerade günstig, mit einem Eintrittspreis von insgesamt knapp 70,00 Pfund.

Zum Abschied ging es noch einmal ans Meer. Es war schon fast dunkel, und mein Sohn spielte ernsthaft mit dem Gedanken, ins Wasser springen zu wollen. Wir konnten ihn aber letztendlich doch davon überzeugen, dass es zu kalt sein würde.

Tag 14 – Freitag, 25. Oktober 2024

Das Auto war gepackt, die Herzen schwer. An diesem Tag hieß es: Abschied nehmen von Schottland. Ich hatte die Reise seit zwei Jahren geplant und mich so sehr darauf gefreut – und dann ging die Zeit um wie im Flug. Aber so ist das eben mit den schönen Zeiten, nicht wahr? Circa dreieinhalb Stunden Autofahrt lagen nun vor uns. Natürlich war auch hier eine Pause eingeplant, auch wenn ich nicht das ultimative Ziel für uns gefunden habe.

Talkin Tarn

Aber eine kleine Auszeit in der Natur geht immer. Schottland lag bereits hinter uns, wir befanden uns wieder in England. Im Talkin Tarn Country Park gibt es ein Teehaus direkt am See, gleich daneben ein kleiner Spielplatz. Im Teehaus bekommt man Kuchen und kleine Snacks. Die Auswahl hat die Kinder leider nicht überzeugt. Aber das Eis war sehr lecker. Das haben wir uns natürlich gegönnt. Und ich habe es genossen, wie die Herbstsonne die bunt eingefärbten Baumkronen zum Leuchten brachte.

Erst als uns plötzlich bewusst wurde, dass uns kaum noch Zeit blieb, kam leichte Unruhe auf. Bis zur Fähre waren es noch über 63 Meilen, und je näher wir Newcastle kamen, desto dichter wurde der Verkehr. Aber wir haben es zum Glück noch rechtzeitig geschafft. Und plötzlich waren da wieder die grauen Wolken. Aber das war uns dann auch egal.

Dieses Mal setzten wir mit der DFDS King Seaways über. Wir bekamen eine Kabine auf Deck 6, in der es deutlich leiser war im Vergleich zur Hinfahrt auf Deck 5. Auch dieses Mal hatten wir wieder das Abendbuffet gebucht und konnten es entspannt genießen, ebenso wie die Nacht, die sehr ruhig verlief. Kein Seegang, wie auf dem Hinweg.

Und so endete unsere wundervolle Reise durch Schottland am nächsten Morgen mit diesem Sonnenaufgang über der Nordsee.

Fazit

Tipps

Video

Schaut Euch das Video mit allem an, was wir erlebt haben.

 

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