Die Eifel hat für Wanderfreunde unglaublich viel zu bieten. Besonders angetan hat es mir die Südeifel mit ihren bizarren Felsformationen. Aber auch die Nordeifel hält viel Schönes bereit – so auch das Teilstück des Eifelsteigs rund um das mittelalterliche Monschau mit seinen engen Kopfsteinpflastergassen und den hübschen Fachwerkhäusern.
Uns erwartet ein 11,2 Kilometer langer Rundweg mit 320 Höhenmetern. Der Startpunkt unserer Tour ist das Parkhaus Seidenfarbik auf der Laufenstraße 54 in Monschau. Schon gleich zu Beginn der Route geht es einige Stufen hinauf, und es eröffnet sich uns ein toller Blick über die Dächer der Stadt.
Wir erreichen den gemütlichen Ortskern mit seinen Restaurants und Cafés.
Schon bald warten bereits die ersten Höhenmeter auf uns. Belohnt werden wir mit tollen Ausblicken auf Monschau.
Wir tauchen tiefer in den Wald ein, laufen auf schönen Wegen am Hang entlang, teils über wurzelige Pfade.
Schließlich gelangen wir zu den Felsformationen der Teufelsley und Engelsley.
Weiter geht es auf tollen, teils verwunschenen Wegen. Zwischendurch biegen wir kurz falsch ab, merken dies aber zum Glück ziemlich schnell, sodass wir keinen allzu großen Umweg machen.
Langsam steigen wir hinab, bis wir die Perlbachtalsperre erreichen.
Nach einer kurzen Rast führt uns ein Pfad entlang von Feldern und Wiesen. An dieser Stelle möchte ich Euch unbedingt daran erinnern, Zeckenspray zu verwenden. Das ist auf jeden Fall ratsam, denn diese Biester sind verdammt anhänglich.
Nach einer Weile über breite Wege, geht es weiter entlang der Rur, die sich durch ein felsiges Flussbett schlängelt. Wir lassen uns auf das Abenteuer ein, von Stein zu Stein zu springen, und schaffen es sogar trockenen Fußes wieder zurück ans Ufer.
Und dann geht es noch einmal steil bergauf zur Ehrensteinley.
Ich kraxle mit Schnappatmung meiner Freundin hinterher, lege keuchend alle zehn Sekunden eine Pause ein. Ja, ich hasse Höhenmeter. Aber: Man wird am Ende doch immer wieder dafür belohnt. Zum Beispiel mit dieser Aussicht.
Von dort aus geht es nur noch bergab, bis wir wieder die Altstadt von Monschau erreichen.
Hier gönnen wir uns schließlich eine wohlverdiente Stärkung. Möglichkeiten gibt es dafür in Monschau einige. Wir entscheiden uns für eine Einkehr im Restaurant Hüftgold, weil es dort Schattenplätze im Freien gibt. Denn bei all der Anstrengung, sind wir doch ganz schön ins Schwitzen gekommen.
Fazit
Diese Tour hat uns ausgesprochen gut gefallen, auch wenn die Anstiege stellenweise sehr schweißtreibend waren. Es gab wunderschöne Wege und tolle Ausblicke, die jede Anstrengung wert waren.
Wanderroute
Wir wandern mit der Komoot-App. Den Link zu Tour findest Du hier.
Video
Schaut Euch doch auch das Video zur Wanderung an, um noch mehr Eindrücke zu bekommen.

