Ruheinseln finden als hochsensible Mutter

Als hochsensible Mutter kann es manchmal schwierig sein, den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden und gleichzeitig auf die eigenen Bedürfnisse und Gefühle zu achten. Hochsensibilität bedeutet, dass man empfindlicher auf Reize und Umweltbedingungen reagiert, und dies kann zu einer höheren Belastung führen. Glücklicherweise gibt es jedoch einige Schritte, die Du unternehmen kannst, um Deine geistige Gesundheit als hochsensible Mutter zu unterstützen.Weiterlesen »

Achtsamkeit für Mütter

Als Mutter hast Du sicherlich viele Verpflichtungen: Du kümmerst Dich um Deine Kinder, erledigst den Haushalt, und womöglich noch einen Job. Es kann leicht passieren, dass Du Dich in diesem Trubel verlierst und Deine eigenen Bedürfnisse auf der Strecke bleiben.

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Weil mein Herz es kaum erträgt

„Mama, warum gehen wir eigentlich nie zusammen zum Piratennest? Du warst schon so lange nicht mehr mit uns dort!“

Mein Sohn erhält auf seine Frage nur fadenscheinige Antworten. Warum besuchen wir den schönsten Spielplatz im Ort nur so selten? Auf meinen Einwand „Weil der Weg dorthin so weit ist„, entgegnet mein Sohn, dass wir doch auch mit dem Auto fahren könnten. Und dass es dort oft so überlaufen ist, zählt für ihn auch nicht, denn ihm ist das total egal. Doch es gibt noch einen weiteren Grund dafür. Einen, von dem ich ihm nicht erzählt habe.Weiterlesen »

Wovon träumst Du?

Let’s talk about

Jeder Mensch hat Wünsche und Träume, die er sich irgendwann erfüllen möchte. Herzenswünsche, die einen niemals richtig loslassen und immer wieder aufkeimen, selbst wenn sie zwischenzeitlich über Jahre in Vergessenheit geraten sind. Ist das dumm oder naiv? Nein. Denn Träume sind wie ein Motor, der uns antreibt. Auch ich habe solche Träume, die ich zum Teil schon viele Jahre hege. Weiterlesen »

Quelle Pixabay

Weichgespült

Ein lauter Aufschrei, ein bellender Hund, große Aufregung. Ich springe auf, um zu sehen, was passiert ist. Ich sehe den Postboten am Boden liegen und daneben zwei Jungs mit ihren Fahrrädern. Einer der beiden hat den Postboten offensichtlich erwischt, so dass dieser stürzte. Ein älterer Herr ist schon herbeigeeilt. Ich frage, ob ich einen Krankenwagen rufen soll. Der Postbote versucht aufzustehen, hält sich dabei den Arm, meinte, es würde schon gehen. Die Jungs sind sichtlich erleichtert. Doch dann sagt der ältere Herr, dass wohl besser die Polizei gerufen werden soll. Ein Junge drehte sich weg und bricht in Tränen aus. Gerade gehe ich zu ihm, rede beruhigend auf ihn ein und versuche ihn zu trösten, als seine Mutter kam. Er fällt in ihre Arme und weint umso mehr. Weiterlesen »

Und die Antwort lautet immer „Gut!“

Vor einiger Zeit fragte ich bei einer Bekannten nach, wie es ihr gehen würde. Ihre Antwort lautete „Gut“. Ein paar Minuten später jedoch sagte sie mir dann, dass es ihr eigentlich gar nicht so gut gehen würde, sie aber niemanden damit belasten möchte. Ganz offensichtlich hatte sie in diesem Moment das Bedürfnis verspürt, doch mit mir darüber zu sprechen und ihre Sorgen einfach mal abladen zu können. Aber woher kommt diese Scheu, jemandem zu erzählen, wie es einem wirklich geht?Weiterlesen »

An die Mutter, die glaubte sich rechtfertigen zu müssen

Liebe unbekannte Mutter,

heute sind wir uns beim Einkaufen an der Kasse begegnet. Du hast mir einen flüchtigen Blick zugeworfen und offensichtlich an der Packung Windeln, die unter meinem Arm klemmte, erkannt, dass ich Mutter bin – so wie Du.Weiterlesen »

Wir sind eben Eltern

Früher gab es nur uns, das Ehepaar. Wir genossen die Zeit zu zweit. Wir machten, was wir wollten, verreisten, wohin wir wollten, kauften uns, was wir wollten, faulenzten, wann wir wollten, gingen raus, wann wir wollten. Wir dachten nicht viel nach. Wir dachten an uns. Wir lebten für uns. Füreinander, zu zweit. Es war eine wundervolle Zeit und ein wichtiger Lebensabschnitt.Weiterlesen »

Das Mädchen von gegenüber

Im Haus gegenüber wohnt ein Mädchen. Ich kenne es nicht gut, aber gut genug, um zu wissen, dass sie schon viel zu viel erlebt hat mit ihren gerade mal fünf Jahren.Weiterlesen »

Frühling

Ich atme ein
Tief ein
Endlich
Der Winter
Er ist vorbeiWeiterlesen »

Der Abriss

Jahrelang stand sie brach, achtlos fuhr jeder an ihr vorbei. Sie war schon dort seit einer Ewigkeit und sie wird sicher noch eine weitere Ewigkeit dort bleiben, so dachte ich – die alte Ziegelei bei uns im Ort.

Aber jetzt geht es ihr an den Kragen. So viel ungenutzter Platz. So viel Neues könnte hier entstehen. Und so soll es sein. Schneller als man gucken kann wird nun alles abgerissen, zertrümmert, in Schutt und Asche gelegt.

Eigentlich kann mir das egal sein. Ist es aber nicht. Denn tatsächlich ist es nicht einfach irgendeine alte Fabrik für mich. Es ist ein Stück Kindheit. Weiterlesen »

Begegnungen

Im Leben begegnet man vielen Menschen. Manche begleiten Dich viele Jahre und gehen den Weg mit Dir gemeinsam. Einige begleiten Dich nur eine kleine Weile. Und dann gibt es die, denen man nur kurz über den Weg läuft. Menschen, die für Dein Leben eigentlich nicht wichtig sind, und es dennoch bereichern.

Im Moment begegne ich täglich vielen Menschen, wenn ich morgens die kleine Pusteblume im Kinderwagen vor mir her schiebe und mit ihr durch die Natur streife. Manchen sage ich nur kurz Hallo, andere begleiten mich ein Stück. Oder vielleicht ist es auch umgekehrt. Manche Begegnungen bleiben in Erinnerung, so wie eine kleine Geschichte.

Ein paar dieser Geschichten schreibe ich auf. Für Euch. Für mich. Für diejenigen, die mir begegnet sind.Weiterlesen »

Besiegbare Heldinnen

Bevor Du Mutter wurdest, wusstest Du da, was auf Dich zukommt? Hast Du es nur ansatzweise geahnt? War Dir bewusst, welche Gefühle Dein Kind in Dir auslösen würde?

Ich hatte eine gewisse Vorstellung davon, wie mein Leben als Mutter wohl aussehen würde. Mir war klar, dass sich vieles ändert, dass mein Kind von nun an meine Lebensaufgabe ist. Dass ich es sehr lieben würde. Dass ich bestimmt auch so manches Mal besorgt sein werde.Weiterlesen »

Wegen Euch…

Wegen Dir, mein Sohn…

  • durfte ich erfahren, was Mutterglück bedeutet
  • habe ich viel zu lachen, denn mit Deinen Sprüchen heiterst Du mich immer auf
  • kenne ich den Unterschied zwischen einem Bagger und einem Radlader
  • bin ich zur fantasievollsten Lego-Baumeisterin geworden
  • weiß ich alles über Dinosaurier
  • gehe ich gern in den Indoorspielplatz
  • habe ich ständig Sand in den Schuhen
  • wurde ich zur Geschichtenerzählerin
  • wurde mir bewusst, wie wenig ich eigentlich weiß. Über alles.
  • habe ich mir schon mindestens hundert Mal „Die Eiskönigin“ angeschaut
  • ist es niemals leise in unserem Haus
  • kann ich nur schwer am Schleich-Regal vorbeilaufen, ohne etwas zu kaufen
  • sind ständig Krümel auf dem Sofa
  • ist das Eier-Fach im Kühlschrank stets mit Überraschungseiern gefüllt
  • ist Toben mit Dir zu meinem Sportprogramm geworden
  • finde ich Jungskram gar nicht mehr doof
  • wurde ich zum Muttertier
  • hat sich meine Welt verändert

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Wendepunkt

Vor einigen Tagen erreichte mich die Nachricht, dass die Firma, in der ich angestellt bin, ihren Firmensitz von Mönchengladbach nach Düsseldorf verlegt und zudem einige hunderte Personalkürzungen vornimmt. Im Moment betrübt mich das nicht allzu sehr, bin ich doch schließlich noch zwei Jahre in Elternzeit. Wer weiß schon, was danach ist?

Diese Nachricht erinnerte mich jedoch daran, dass ich vor einiger Zeit schon einmal vor einem ganz ähnlichen Problem stand. Und mir wurde bewusst, an wie vielen Wendepunkten ich bereits in meinem Leben stand.Weiterlesen »

Ich & Du

Mein kleines Mädchen,

schon lange wollte ich Dir diese Zeilen schreiben, um Dir zu sagen, wie glücklich ich bin, dass es Dich gibt.

Seit mehr als einem Jahr bist Du nun bei uns und hast unsere Familie komplett gemacht. Zu dritt waren wir glücklich und zufrieden, aber ich hatte tief in mir immer das Gefühl, dass noch etwas fehlt, jemand fehlt. Und das bist Du!Weiterlesen »

Die Kunst des Vergessens

Kinder haben eine besondere Gabe. Sie können vergessen. Von einer Sekunde auf die andere.

Sie streiten sich mit ihren Freunden um ein Spielzeug, sind beide sauer und nur fünf Minuten später spielen sie wieder friedlich miteinander, als ob nichts gewesen wäre.

Oder: Mein Sohn ist total wütend auf mich, weil er seinen Willen nicht bekommt, tobt und wütet, Eins kommt zum Anderen und schließlich verliere ich die Geduld, werde laut. Die Gemüter sind auf beiden Seiten dermaßen erhitzt, dass es die beste Lösung ist, sich für eine Weile aus dem Weg zu gehen. Er tobt eine Weile weiter vor sich hin, in mir brodelt es ebenfalls nach wie vor. Doch irgendwann taucht er wieder auf, fröhlich, als hätte er die Sonne verschluckt, plaudert mit mir, kuschelt sich an mich – als wäre niemals die Stimmung zwischen uns gekippt.Weiterlesen »

Flashback

In den letzten Wochen kamen so unglaublich viele Erinnerungen zurück. Erinnerungen an die Zeit, in der mein Sohn noch ganz klein war. So klein, wie seine Schwester es jetzt ist.

Seit sie vor etwa zwei Monaten mit dem Krabbeln angefangen hat, ist nichts mehr sicher. Viele Dinge erleben wir nun zum zweiten, und zeitgleich doch zum ersten Mal. Wir schauen ihr zu, bei all dem was sie jetzt gerade lernt. So viel neues, so viel auf einmal.Weiterlesen »

Barfuss

Sonnenstrahlen tanzen auf meiner Nase

Die Welt erwacht zu neuem Leben

Satt, leuchtend und grün

Ich trete aufs Gras

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Wortlos

Mein Kopf ist leer, bringt kaum Worte hervor. Ich weiß, Ihr wartet auf sie – auf meine Worte. Ich warte auch, aber sie lassen sich nicht blicken. Wollen nicht raus, ins Freie.

Es gibt Zeiten, da versuche ich sie zu fangen, doch sie sind schneller als ich, flinker. Denn sie sind nicht vom Alltag geplagt, Zeit und Raum interessieren sie nicht. Sie fliegen einfach so durch ihre Welt. Die Welt der Gedanken, der Ideen, der Poesie.Weiterlesen »

Das kleine Glück

Es ist überall

Schau genau hin

Dann wird es Dir begegnen

Das kleine GlückWeiterlesen »

Der letzte Gang

Wolkenverhangener Himmel

Trübe Gedanken

Die Regentropfen

Sie wiegen schwer auf unseren SchulternWeiterlesen »

Nimm Dir Zeit

Zeit – sie verrinnt
Viel zu schnell
Wir eilen durchs Leben
Mit geschlossenen Augen
Gehetzt, gestresst
Vergessen, wie wertvoll jede Sekunde ist

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Die Welle

Es beginnt

Leise, unscheinbar, ganz sanft

Ich ahne nicht, was auf mich zukommt

Doch dann bäumt sie sich aufWeiterlesen »