Vom Geburtstrauma zur Traumgeburt – geht das?

Vor ein paar Tagen habe ich einen klitzekleinen Erdenbürger kennengelernt, gerade mal zwei Wochen alt. Das kleine Mädchen wirkte so zart, so zerbrechlich. Die junge Mutter kämpfte lange Zeit mit Wehen und es ging nicht voran. Sie hatte echt einen harten Kampf.

Ich fühlte mich an die Geburt meines Sohnes erinnert. Ich erinnerte mich, wie schön die Schwangerschaft war, auch wenn es hin und wieder mal irgendwo zwickte, aber die meiste Zeit fühlte ich mich sehr gut. Ich erinnerte mich, wie angstfrei ich in die Geburt ging und wie entspannt ich war. Ich war überzeugt davon, es würde alles ganz leicht werden. Ich wollte ihn im Wasser gebären. Ich hatte mir alles genau ausgemalt. Ich freute mich auf die Geburt.Weiterlesen »

Von schlaflosen Nächten und Dauer-Geschrei – Leben mit einem Schreibaby

Da war er nun endlich, unser kleiner Sonnenschein! Doch leider schien die Sonne eher selten. Von Anfang an schrie unser kleiner Mann sehr, sehr viel. Und er spuckte, was das Zeug hielt. Im hohen Bogen, ohne Vorwarnung, immer und überall. Anfangs dachte ich, das wird sich bestimmt bald legen – er muss sich erst mal an seine neue Umgebung gewöhnen und daran, dass er nicht mehr gut geschützt in meinem Bauch wohnt. Aber so war es leider nicht. Es wurde eher schlimmer als besser – und so schrie er oft fünf bis sechs Stunden ohne Unterbrechung – insgesamt oft zwölf, dreizehn Stunden am Tag. Und er weinte nicht einfach nur, sondern wurde regelrecht hysterisch, überstreckte sich, verkrampfte am ganzen Körper.Weiterlesen »