Das nächste Abenteuer wartet auf uns bei der Mr. Pfade Abenteuertour Tal der Ambleve. Es ist noch dunkel, als wir uns ins Auto setzen und die Fahrt ins belgische Aywaille starten. Startpunkt der Tour ist der Wanderparkplatz Balade du Ninglinspo, N 633, 4920 Aywaille. Wir sind dem Tipp des Mr. Pfade-Teams gefolgt und starten unsere Wanderung vor neun Uhr, da ansonsten der Parkplatz schnell überlaufen sein soll.
Tatsächlich haben wir die 4 Kilometer lange Ninglinspo-Schlucht die ganze Zeit über nur für uns allein. Das Wetter ist grau und trüb an diesem Oktobermorgen, doch das tut der Sache keinen Abbruch. Auf unserem Weg durch die Schlucht passieren wir immer wieder kleine Holzbrücken. An manchen Stellen muss ein wenig geklettert und gekraxelt werden. Hilfreich sind hierbei die Halteseile, die an den Felsen angebracht sind. Dennoch muss man aufpassen nicht abzurutschen und im Fluss zu landen.
Nach diesem tollen Erlebnis folgt ein langer, breiter Wegabschnitt, der die einzige Verbindung zwischen dem Ninglinspo und dem Ruisseau de Chefna ist.

Schließlich tauchen wir wieder in den Wald ein und nutzen eine der Brücken als Raststelle.

Kurz darauf entdecken wir diese Hütte, die eher zu einer Rast einlädt.

Wir verlassen das Bachtal, und nun kommt die größte Herausforderung des Tages: der Aufstieg.

Es geht ein Stück durch eine Ortschaft. Schon der Weg die Straße entlang ist sehr beschwerlich. Auch zurück im Wald wird es nicht leichter und ich habe schwer mit meiner Kondition zu kämpfen. Ich habe ja gewusst, dass es anstrengend wird, aber ich wollte es ja trotzdem unbedingt.

Die Strapazen haben sich jedoch für diese Aussicht mehr als gelohnt, oder was meint Ihr?
Auch die Passage über den versteckten Grat war richtig toll.
Der Abstieg allerdings hat es wirklich in sich und geht unheimlich auf die Knie. So sind wir ziemlich froh, als wir nach knapp sechs Stunden wieder am Wanderparkplatz ankommen, der übrigens total überlaufen ist. Die Autos stehen kreuz und quer und es ist gar nicht so einfach, aus der Parklücke herauszukommen.
Unser Fazit
Diese Tour war wunderschön und sehr abwechslungsreich. Aber sie ist auch nicht zu unterschätzen. Man muss gute Kondition mitbringen, an der es mir definitv fehlt. Das muss ich ehrlicherweise zugeben. 550 Höhenmeter sind eben nicht zu unterschätzen. Auch Trittsicherheit ist erforderlich. Wer sich das zutraut, dem legen wir diese Tour sehr ans Herz.
Video
Kommt mir auf unsere Tour und schaut sie Euch in bewegten Bildern an.























Wirklich ein tolles Abenteuer. Im ersten Moment habt mich die Landschaft übrigens an die Ruppertsklamm bei Lahnstein erinnert. Da geht es auch an Halteseilen durch eine kleine Klamm / Schlucht. Liebe Grüße, Jörg
Das hört sich toll an. In dieser Ecke waren wir noch gar nicht unterwegs. Vielleicht sollten wir das bei Gelegenheit mal nachholen. Liebe Grüße, Nadine