An einem überaus heißen Juli-Tag wartete ein neues Wander-Abenteuer auf meine Freundin und mich. Wir kratzten an der 30 Grad-Marke, und am Tag zuvor hatte ich starke Kreislaufprobleme. Ich startete daher extrem skeptisch in diesen Tag, denn eines war klar: Es würde anstrengend werden. Sehr anstrengend. Dennoch ging es am frühen Morgen für uns Richtung Eifel. Unser Ziel: Heimbach.
Dort wollten wir nämlich die Mr. Pfade Abenteuertour Heimbach laufen, die ursprünglich mit 16,5 km und 600 Höhenmetern angesetzt ist. Da die Tour an einer Stelle allerdings eine kleine Schleife macht, haben wir diese einfach ausgelassen und so auf 11,4 km gekürzt. Somit standen uns nur 340 Höhenmeter bevor, doch die haben bei den Temperaturen auch absolut ausgereicht.
Der Startpunkt der Tour ist ein kleiner Wanderparkplatz auf der Hasenfelder Straße 900, kurz hinter dem Sportplatz. Von dort aus ging es gleich in den Wald hinein und kurz darauf bergan den Meuchelberg hinauf. Dort erwartete uns ein Aussichtspunkt mit einer tollen Bank, die zu einer ersten Rast einlud.
Vom Meuchelberg aus boten sich immer wieder tolle Aussichten auf das Staubecken und die umliegenden Berge.
Nach dem Abstieg ins Tal erreichten wir das Jugendstil-Wasserkraftwerk, welches wir zuvor schon von oben entdeckt haben. Das Urftkraftwerk wurde im August 1905 in Betrieb genommen. Zwar liegt das Kraftwerk an der Rur, bezieht sein Wasser jedoch aus der Urfttalsperre.
Weiter ging es anschließend entlang des Staubeckens über einen wunderschönen Bohlensteg.
Hier gibt es auch für Kinder einiges zu entdecken. Überall sind kleine Häuschen und andere Dinge mal mehr oder weniger versteckt am Wegesrand zu finden.
Schon fast am Ende des Staubeckens befindet sich ein Tretbootverleih sowie eine kleine Einkehrmöglichkeit. Das war der perfekte Ort für ein kühles Getränk. Nach der kleinen Stärkung erwartete uns eine kurze Kraxelpassage, die es in sich hatte. Es ging eine steile Böschung hinauf, und es war gar nicht so einfach, Halt zu finden. Aber irgendwie haben wir dieses Hindernis bewältigt. Schließlich ging es den Bildchesberg hinauf, von dem sich uns erneut tolle Ausblicke eröffneten.
An einem Aussichtpunkt mit zwei Bänken haben wir uns eine längere Pause gegönnt, bevor wir uns an den Abstieg gemacht haben. Nach einer Weile konnten wir einen Blick auf die Burg Hengebach erhaschen.
Die Höhenburg wurde im 12. bis 14. Jahrhundert auf einem Bergrücken über dem Rurtal erbaut. Nach einem Brand in Jahre 1687 blieb nichts weiter als eine Ruine übrig. Im Jahr 1970 wurde mit dem vollständigen Wiederaufbau der Anlage begonnen.
Über einige Stufen erreichten wir den gemütlichen Ortskern von Heimbach. Hier befinden sich einige Einkehrmöglichkeiten.
Die Hitze hat uns echt zu schaffen gemacht. Da kam uns eine kleine Abkühlung sehr gelegen. Allerdings ist die Rur sehr frisch, sodass das kalte Wasser an den Füßen gestochen hat. Dennoch tat es echt gut.
Das Weiterlaufen fiel im Anschluss allerdings schwer. Aber die letzten 1,5 Kilometer haben wir schließlich auch noch geschafft.
Abgesehen von der Hitze war das mal wieder eine wirklich tolle Tour von Mr. Pfade – und daher sicher nicht unsere letzte.
Link zur Tour
Hier findet Ihr den Link zur verkürzten Tour sowie den zur Original-Tour auf Komoot.
Video
Wenn Ihr noch mehr Eindrücke gewinnen möchtet, schaut Euch unbedingt das Video zur Tour an.












