Wandertipp: Pietersheim Heide-Route im Nationalpark Hoge Kempen

Es war ein ziemlich trüber Tag, als wir uns auf den Weg nach Belgien gemacht haben, um den Nationalpark Hoge Kempen zu erwandern. Startpunkt des 11,4 Kilometer langen Premium-Wanderwegs Pietersheim Heide-Route war der Parkplatz des Restaurants Foresta auf der Paalsteenlaan 94, 3620 Lanaken, Belgien.

Von dort aus ging es zunächst waldeinwärts auf einem breiten Weg entlang. Der Regen plätscherte in schweren Tropfen durch das Blätterdach, aber immerhin waren wir gut ausgerüstet.

Unterwegs mit Sarah

Nach knapp zweieinhalb Kilometern erreichten wir den Aspermansvijer, wo wir von lautstarkem Froschgequake empfangen wurden.

Kurz danach wartete eine Rastmöglichkeit der besonderen Art: Eine Wald-Hängematte. Einmal hingelegt, mag man kaum wieder aufstehen.

Doch da erst ein kleiner Teil der Strecke hinter uns lag, hielten wir uns nicht allzu lange auf und tauchten wieder in den Wald ein. Aufgrund des Wetters haben wir uns an dieser Stelle eine kleine Abkürzung gegönnt und ließen den Schlenker, den die Route vorsieht, einfach aus und liefen geradeaus weiter. Immerhin ließ der Regen endlich nach.

Der Wald wich schließlich einem wunderschönen offenen Heidegebiet, der Weg wurde sandig.

Nach einer Weile stießen wir auf eine Bank mit Aussicht. Von dort aus konnten wir den Weitblick über das Heidegebiet genießen, was aufgrund des grauen Himmels vermutlich nicht ganz so schön war, wie bei Sonnenschein. Aber gut, damit konnten wir leben. Mussten wir ja.

Kurz danach ging es über einen langen Bohlenweg, durch ein weiteres Waldstück und sogar mit ein wenig Sonnenschein, sodass wir doch noch ins Schwitzen geraten sind. Die Luft war nach dem Regen nämlich sehr tropisch.

Es folgte ein Weg mit Handläufen, die vermutlich dafür gedacht sind, sich auf dem Pfad nicht im Matsch langzulegen. Gleich darauf ging es über einen weiteren Bohlenweg.

Danach gelangten wir ins Tal der Ziepbeek, wo tolle Ausblicke auf uns warteten.

Wir passierten ein weiteres Feuchtgebiet, in dem es noch mehr Gequake gab.

Nach einem weiteren, sehr langen Bohlenweg erreichten wir schließlich das Ende unserer Tour. Im Großen und Ganzen war die Landschaft sehr schön und abwechslungsreich, was uns aber eindeutig gefehlt hat, waren schmale gewundene Trampelpfade für den Abenteuerfaktor.

Link zur Tour

Hier findet Ihr unsere gekürzte Tour in Komoot und hier die Originalroute.

Video

Schaut Euch auch den Film zur Wanderung an, um noch mehr Eindrücke zu gewinnen.

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